Beim Hammer CT3 handelt es sich um einen Crosstrainer, der in erster Linie wegen seines flexiblen Trainings gelobt wird. Er ist auf eine möglichst gleichmäßige Beanspruchung aller Muskelgruppen ausgelegt und das elliptische Bewegungssystem aktiviert bei entsprechend abwechslungsreicher Verwendung bis zu 90 Prozent des Körpers. Dabei profitieren Sie in erster Linie von der Möglichkeit, die Laufbewegung auch rückwärts auszuführen. Die maximale Belastung ist mit 100 kg etwas eingeschränkt.

Die Montage sollte zu zweit vorgenommen werden, die benötigte Anleitung liegt dem Lieferumfang bei. Allerdings wird dabei eine sogenannte Explosionszeichnung verwendet, mit der nicht alle Laien problemlos klarkommen. Das empfanden die Tester im Crosstrainer Test als störend. Dennoch sollte der Aufbau keine allzu komplizierte Aufgabe darstellen und der fertige Crosstrainer punktet unter anderem durch die verhältnismäßig kleinen Stellmaße, die sich auf 144 cm Länge, 57 cm Breite und 163 cm Höhe belaufen. Vor allem letztgenannter Wert könnte bei großen Personen und niedrigen Decken zu Komplikationen führen, die benötigte Fläche ist dafür ziemlich klein. Das Eigengewicht hält sich mit 30 kg ebenfalls in Grenzen. Je nach Untergrund kann sich der Verzicht auf ein Niveau-Ausgleichssystems negativ bemerkbar machen. Da zudem keine Rollen für einen einfachen Transport verbaut sind, sollten Sie den Hammer CT3 nach Möglichkeit an einem festen Ort aufbauen.

Hammer CT3 Crosstrainer im Praxistest

Wie die meisten Crosstrainer verwendet der Hammer CT3 ein Magnet-Brems-System, wobei die Schwungscheibe mit zwölf Kilogramm für diese Preisklasse relativ schwer ist. Das verspricht einen ruhigen, runden Lauf. Über ein manuelles Einstellrad können Sie acht verschiedene Widerstände anwählen, die über die Stärke des Magnetfelds bestimmt werden. Die Trittflächen sind hingegen nicht konfigurierbar. Dafür bietet der Hammer CT3 vier Griffe, die entweder der elliptischen Bewegung folgen oder feststehen. Die fixierte Ausführung besitzt zusätzlich metallische Pulssensoren, die durch einfaches Umgreifen den Herzschlag überwachen.

Dieser wird auf Wunsch natürlich auf dem mitgelieferten Bordcomputer angezeigt, der per Batterie mit Strom versorgt werden muss. Er zeigt darüber hinaus zurückgelegte oder noch zu bewältigende Strecke, die aktuelle Geschwindigkeit und Trittfrequenz sowie die Zeit, die ebenfalls nach oben oder unten gezählt werden kann. Vorprogrammierte Trainingseinheiten besitzt er jedoch nicht. Als Anzeige fungiert ein LC-Display mit großer Schrift. In erster Linie punktet dieser Crosstrainer durch seine kompakte Bauweise und das niedrige Gewicht. Nicht zuletzt aus diesen Gründen wird der Hammer CT3 vom Hersteller vor allem als Einsteigergerät beworben, das selbst in kleinen Wohnungen einen festen Platz finden dürfte.

Ist der Aufbau erst bewältigt hat man ein solides Trainingsgerät vor sich

Auch für kleine Wohnungen geeignet

Das Fazit

Sehr platzsparend
Günstiger Anschaffungspreis
Recht komplizierter Aufbau

Wie finden Sie diesen Test?

  • 5/5
  • 1 rating
1 ratingX
Very bad! Wenig hilfreich Hmmm Gut Sehr hilfreich!
0% 0% 0% 0% 100%

Unser Tipp für Sie:

Diese Bodenschutzmatte sorgt dafür, dass Ihr Boden vor eventuellen Kratzern durch Ihren Hammer CT3 Crosstrainer optimal geschützt ist.